#delicious weekend · Allgemein

#delicious weekend – No.1

#delicious weekend“ ist eine neue Kategorie, in der wir uns Dingen widmen wollen, die uns die Woche über beschäftigt haben oder einfach mal drauf los schreiben und schauen wohin es uns führt. Also wundert euch nicht, wenn ihr hier hin und wieder ein Gedankenwirrwarr findet.

Meine Woche war wie die, der meisten in Deutschland wohnhaften Menschen, von den Farben hellgrau, mittelgrau, dunkelgrau, rauchgrau, schwarzgrau, blaugrau und hin und wieder einem Hauch von weiß geprägt. Wir haben unverkennbar die Zeit erreicht, wo man im noch fast dunklen das Haus verlässt und in stockdusterer „Nacht“ wieder zurück kommt. In meinem Fall sprechen wir da von gerade mal 18 Uhr … der Helligkeit nach zu urteilen könnte es auch 3 Uhr morgens sein. Auch der67B28D67-4E22-451A-8CC7-F05D2E09EBD3 Wind hat ganze Arbeit geleistet, nur noch vereinzelt zieren ein paar armselig anmutende Blätter Bäume, welche aussehen als hätte man ihnen das Leben ausgesogen. Nackt säumen sie unserer Straßen und geben den Blick auf Nachbars Fenster frei. Einen Anblick den ich nicht vermisst habe. Spätestens ab nächstem Wochenende werde ich wieder das rhythmische, bunte Blinken eines dieser bezaubernd hässlichen 90er Jahre Weihnachtssterne vernehmen können und mich wieder einmal fragen: „Ob ein solcher Weihnachtsstern, bei langgenuger Betrachtung wohl psychedelische Wirkungen hervorrufen kann oder einfach nur ein starkes intrinsisches Bedürfnis nach Überkonsum von Glühwein?“ Vielleicht nehme ich mir diesen Winter mal die Zeit es zu testen und werde euch davon berichten.

Auch die Temperaturen wandern langsam weiter gegen 0 Grad, Frauen bestehen wieder aus 80% Schal und der Zwiebellook erlebt einmal mehr sein revival. Doch richtig angezogen ist man dann doch irgendwie nie. Draußen ist es kalt, im Bus und Bahn stickig und abnormal warm und am Arbeitsplatz oder der in der Uni ballern die Heizkörper auf hochtouren, verströmen ihre unangenehme Trockenheit und wenn man das Fenster öffnet, wird man verwundert angeschaut und ein „Uhh das ist kalt, mimimi ….. mach wieder zu“ kitzelt von irgendwoher in den Ohren.
Manchmal fühle ich mich ein bisschen wie eine Außerirdische, denn im Gegensatz zu den meisten Menschen in meinem Umfeld scheine ich die „Kälte“ ganz gut zu vertragen und das obwohl ich eigentlich ein Kind der Sonne bin.
Naja, ich sags euch! – Kalt duschen ist der geile Shit!
Wenn man einfach immer kalt duscht (wirklich kalt, nicht nur so mittel), ist der Körper nicht mehr so kälteempfindlich und den Abwehrkräfte kann es auch nicht schaden.

Kälte ist ein gutes Stichwort! Mir ist es nämlich noch nicht kalt genug um sich mit einer heißen Tasse Glühwein, auf den Weihnachtsmärkten der Stadt zu tummeln. Ja, richtig gelesen. Letztes Wochenende haben die ersten Weihnachtsmärkte ihre Pforten geöffnet um sowohl fröhlich gesinnte Touristen, in ihren Wintermänteln die an eine Polarexpedition erinnern, als auch Ur-Berliner, Zugezogene und Schwaben mit dem köstlichen Duft von Glühwein, Feuerzangenbowle und gerösteten Mandeln ein zu lullen. Hält man sich nicht gerade auf dem weihnachtlich dekorierten Rummel am Alexanderplatz auf, sondern sucht sich einen schönen, weniger kommerziellen (wenn es sowas überhaupt noch gibt) Weihnachtsmarkt aus, so sind es gewiss immer wieder ein paar schöne Stunden die man dort verbringen kann. Gemeinsam mit Freunden und dem ein oder anderen Tässchen alkoholhaltigem Heißgetränk in der Hand, Weihnachtsmusik die im Hintergrund dudelt und dem kurzweiligen Frieden, wenn die Gedanken ans Geschenke kaufen erstmal verdrängt sind. Herrlich!

Apropos Geschenke …
Ich sag es euch, die Zeit vergeht jetzt wie im Flug! Ich gehöre offenbar zu der sonderbaren Spezies Menschen, welche sich schon Monate vorher Gedanken machen, Zettel schreiben und Wunschlisten bei Amazon anlegen nur um dann eine Woche vor Weihnachten erst alles anfangen zu besorgen, bestellen, auf eine pünktliche Lieferung hoffen und last minute Geschenke aus der Küche zaubern. Warum das so ist? – Weiß ich selber nicht, ich glaube ich brauche einfach den Druck. Ganz schön unnötig, ich weiß.

Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, das zu ändern. Ich bin zwar auch nicht so früh wie manch anderer, aber immerhin habe ich gestern meine Bestellung aufgegebe. Ein hoch auf den Black Friday! Backen werde ich aber erst kurz vorher, schließlich will keiner Plätzchen bekommen die schon vier Wochen rum lagen. =)
Auch die Weihnachtsdeko habe ich gestern schon aufgestellt, denn ich liebe Weihnachten. Ich finde es entzückend, wenn die Häuser und die Räume schön und klassisch geschmückt werden (nein, der blinke Weihnachtsstern ist NICHT schön!!), durch die Fenster ein gedimmtes Flackern von Kerzenlicht dringt, frische Plätzchen ihren süßen, buttrigen Duft verströmen und die lieblichen Klänge von Weihnachtsliedern wieder die Wohnzimmer der Menschen erfüllen. Nennt mich ruhig kitschig, aber für mich hat die Vorweihnachtszeit etwas besonderes. Ja, ich würde mir Schnee wünschen, der glitzern auf den kahlen Bäumen und den Dächern liegt, die graue Landschaft in ein Winter Wonderland verwandelt, doch was nicht ist kann ja noch werden.

Bis dahin veranstalte ich eine paar gemütliche Abende mit Freunden, genieße deren Gesellschaft, gutes Essen und tolle Gespräche. Besuche die ein oder andere Weihnachtsfeier und plane das große Dinner für den Heiligabend. Dieses Jahr habe ich zum ersten mal hoch offiziell die ehrenvolle Aufgabe bekommen, mich um das Weihnachtsessen zu kümmern OHNE, dass sich meine Mutter wie sonst üblich versucht einzumischen =). Für mich ist dieses Essen in der Tat das kulinarische Highlight eines jeden Jahres. Vielleicht mag es daran liegen, dass es zum einen Weihnachten ist und zum anderen das ich in der seltenen Gesellschaft meiner Familie bin.
Spaß bei Seite, vielleicht kann ich auch einfach nur gut kochen und freue mich jedes Jahr wieder den Truthahn im Ofen zu begutachten und ihn liebevoll mit noch mehr Butter zu bepinseln damit er eine schön krosse goldbraune Farbe nnimmt. Denke mir gerne neue Kombinationen für Beilagen aus und teste meine Skills an fancy Nachspeisen. Ich stehe meist von 10 Uhr morgens in der Küche um dann um 19 Uhr meinen Liebsten das Essen auftischen zu könne.

Ihr fragt euch, ob ich bekloppt bin?! – Ich verstehe die Frage nicht! – Klar bin ich bisschen verrückt! Aber wenn ihr das Leuchten in den Augen meiner Großeltern sehen könntet und wie stolz sie sind, wenn sie sehen was ich gezaubert habe, würdet ihr euch auch freiwillig den ganzen Tag in die Küche stellen. Das Motto für dieses Jahr ist noch nicht ganz fest, wichtig ist, es muss auch für Veggies was dabei sein und es muss köstlich werden. Ein solches Essen für 10 Leute zu planen erfordert ein bisschen vorarbeit. 6D6924B4-8ECB-4748-9855-89D15EE085EADeshalb sitze ich hier, durchstöbere stundenlang Pinterest, fülle meine Pinnwände und mache mir Notizen. So kann man sich den Sonntag auch gemütlich machen, die obligatorische Tasse Tee dazu und der Tag ist gerettet.

Ich hoffe, ihr hattet auch ein schönes Wochenende und lasst euch die Stimmung von dem grauen Wetter nicht verderben. Vielleicht habt ihr ja auch die Angebote des Black Friday genutzt und schon Weihnachtsgeschenke gekauft oder aber einfach nur entspannt. Schreibt doch mal was ihr so zu Weihnachten verschenkt und wie ihr die Vorweihnachtszeit zelebriert oder ob ihr eher zur Sorte Grinch gehört. Was plant ihr für Weihnachten? Lasst uns auch wissen wie euch unsere „#delicious weekend“ Action gefällt und ob ihr sowas überhaupt lesen wollt.

Bis bald =)

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