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Chia-Pudding

Heute würde ich gerne mein derzeitiges Lieblingsfrühstück mit euch teilen. Schon relativ lange habe ich zumindest die damals obligatorische Scheibe Brot aus meiner Frühstücksroutine gestrichen. Besonders im Winter bin ich total auf Porridge (zu gut Deutsch: Haferbrei) abgefahren. Porridge hat in den letzten Jahren eine totale Renaissance erfahren und sogar die „WeightWatchers“ haben den Brei in ihre Rezeptsammlung aufgenommen. Er ist einfach super variierbar: Mal mit Obst, mal mit Erdnussbutter gepimpt oder einfach pur mit Zimt? Ich finde, er hat einfach immer geschmeckt. (Erst wollte ich „gestimmt“ schreiben, aber das wäre wohl zu viel des schlechten Haus/Maus-Reims gewesen, oder?)

Nun verzichte ich zum einen auf Gluten und zum anderen habe ich seit Anfang des Jahres meine Ernährung auf „ketogen“ umgestellt, was bedeutet, dass keine Kohlenhydrate, als die aus Gemüse, gegessen werden. Sprich kein Brot, keine Kartoffeln, keine Pasta und auch keine Haferflocken. Ergo kein Porridge. Eine Freundin hat mir dann von „Chia-Pudding“ erzählt. Ich kannte Chia bereits, allerdings habe ich nie eine Art „Pudding“ daraus gekocht.

Kurze Info: Die Chia-Samen kommen ursprünglich aus Zentralamerika und sind tatsächlich eine Gattung des Salbeis. Sie werden seit kurzer Zeit als „Superfood“ von der Lebensmittelindustrie gehandelt, da sie zum einen viele Omega-3 Fettsäuren haben und unter anderem durch ihre blutverdünnende Wirkung das Risiko eines Schlaganfalles/Herzinfarktes deutlich senken sollen. Wer mehr über Chia lesen will, der kann hier klicken.

Für mich sind Chia-Samen vor allem interessant, da sie auf 100 g gerade einmal 2,1 g Kohlenhydrate haben und dabei sehr ballaststoffreich sind. Außerdem quellen sie im Kontakt mit Flüssigkeiten auf, sodass sie den Haferflocken zumindest in der Konsistenz sehr ähnlich werden.

Also hab ich angefangen und habe ein klein wenig mit Chia-Samen als Pudding herumexperimentiert. Wie auch Porridge ist Chia-Pudding unglaublich dankbar was verschiedene Variationen angeht. Hier möchte ich euch nun mein Lieblingsrezept vorstellen, was nicht länger als 10 Minuten dauert und easy auch unter der Woche vor der Arbeit/Schule/Uni zubereitet werden kann.

Chia Pudding

Rezept

Für eine Portion braucht ihr:

  • 40g Kokosöl
  • 70g Beeren (gerne gefroren)
  • 30g Chia-Samen
  • 10g Erdnussmus
  • 50g Kokosmilch

Das Kokosöl im Topf schmelzen lassen, dann die gefrorenen Beeren dazu. Wenn diese aufgetaut sind, die Chia-Samen unterrühren und kurz quellen lassen (dabei rühren).  Herd ausschalten. Danach die Kokosmilch und das Erdnussmus einrühren und mit Zimt/Xucker/Vanille würzen. Nochmals kurz quellen lassen und dann kann es auch schon direkt gegessen werden.

Hinweis: Dieses Rezept ist nun für die ketogene Ernährung geeignet, sprich, es hat besonders viel Fett. Natürlich ist das leicht auf eure Ernährungsweise anpassbar, indem ihr beispielsweise das Kokosöl streicht, dafür die Kokosmilch (eventuell dafür etwas mehr nehmen) zusammen mit den Chia-Samen und Beeren erhitzt.

Probiert es mal aus und schreibt mir in die Kommentare, wie es euch geschmeckt hat. Vielleicht habt ihr auch eine andere coole Variation des Chia-Puddings, die ich mal unbedingt testen sollte? Dann auch ab damit in die Kommentare.

Bis bald und ein schönes Wochenende.

Lavi.

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